Traumabewältigung – Befreiung von altem Schmerz.

Eine ganzheitliche Lösung für Körper- Geist und Seele.

Ungelöste Traumata halten uns im Bewussten und Unbewussten ein Leben lang fest umklammert.

Besonders im Unterbewusstsein verstärkt sich ihre Wirkung:

  • Ängste, Phobien, Depressionen, meist ohne offensichtlichen, zeitnahen Auslöser, können die Folge sein.
  • Sie versetzen den Körper in eine „Schreckstarre“ und mindern somit unsere Lebenskraft. Der Körper reagiert, oft erst viele Jahre später, mit Symptomen wie unerklärliche Schmerzen, Erkrankungen ohne medizinischen Grund, Erschöpfungszuständen, chronische Müdigkeit, fehlende Lebensfreude, bis hin zu Depression.
  • Insbesondere bei Mädchen und jungen Frauen können Aneroxia oder Bullimie Folgen von Traumata sein.
  • Sie bilden eine tiefgreifende Prägung, die unsere ursprüngliche Persönlichkeit verdrängt. Viele Traumapatienten reagieren mit Abspaltung/ Dissoziation des Geschehens und verlieren dadurch den Zugang zu einem Teil ihrer Persönlichkeit. Bedingt dadurch fühlen sich Traumapatienten wie Fremde im eigenen Körper. Oft leiden sie unter Angst vor Nähe oder mangelnder Fähigkeit sich gesund abzugrenzen. Gefühlsarmut sowie den eigenen Körper nicht fühlen können, enormer Leistungsdruck und der Kampf um Liebe und Anerkennung sind nur einige Symptome, die mir in der Praxis immer wieder berichtet werden.
  • Sie hindern den Menschen daran, sein volles Potenzial zu entwickeln, um unabhängig und frei seinen eigenen Lebensweg zu beschreiten. Auf Grund von mangelndem Selbstbewusstsein, zerstörerischer Beziehungen, kein Zugang zu den eigenen Sehnsüchten und Wünschen leben Traumapatienten häufig eher das Leben eines Anderen statt das Eigene.
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In meiner Praxis arbeite ich mit alternativen Therapiemethoden, welche ich individuell miteinander kombiniere:

  • Rückführung: Das „Wiedererinnern“ in welchen Bereichen das Trauma noch heute Einfluss auf das eigene Leben nimmt und welche karmischen Zusammenhänge noch wirken.
  • Clearing: Loslassen  alter, übernommener Energien, manifestierter Gedanken- und Glaubensmuster, sowie die Klärung, ob „Täterenergie“ übernommen wurde. Ziel ist es, wieder in der ursprünglich dem jetzigen Leben zu Grunde liegenden, eigenen Energie zu leben.
  • Arbeit mit dem innere Kind: Integration der Persönlichkeitsanteile, die mit dem Trauma dissoziiert wurden. Aussöhnung mit den traumatisierten, kindlichen Anteilen. Ein Nachversorgen auch „Nachbeeltern“ genannt lässt alte „Wunden“ heilen.
  • Seelenrückholung: Integration von Seelenanteilen. Oft spalten sich Seelenanteile während eines traumatischen Erlebnisses ab. Sie nehmen die Erinnerung an das Trauma mit sich- jedoch auch alle positiven Anteile, Fähigkeiten und Potenziale. Diese Seelenanteile gilt es wieder zu integrieren, um in die dem Leben ursprünglich zu Grunde liegende Lebenskraft zurück zu finden.
  • Seelenkommunikation: Wiederherstellung der Wahrnehmung der eigenen Seele. Verstehen der Zusammenhänge, Vergebung und Erkennen von dem was man den Lebens- und Seelenplan nennt. Klärung der Fragen: Warum ich? Welche Stärken kann ich aus diesen Erfahrungen für mich ziehen?
  • Ansätze der Körperarbeit nach P.A. Levine: Durch ein gezieltes Auflösen eingefrorener Körperreaktionen, können durch das Trauma entstandene Energieblockaden im Körper aufgehoben werden. Der Körper findet wieder zurück in Harmonie und Gleichgewicht. Dies ist wichtig, um psychosomatischen Erkrankungen den Nährboden zu entziehen.

Aus eigener Erfahrung ist es mir nachvollziehbar, dass eine Traumaaufarbeitung von diffusen Ängsten begleitet oder überschattet wird. Ein detailliertes Wieder-Erleben des Traumas lehne ich wegen der damit verbundenen Gefahr einer Retraumatisierung ab!

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema „Traumabewältigung“. Immer wieder überraschte es mich, dass einzelne, oft die herkömmlichen, Therapieverfahren sich nicht mit der Ganzheit des Menschen auseinandersetzen, sondern das Trauma nur in einem Teilbereich des menschlichen Seins bearbeiten und zu lösen versuchen.

Der ganzheitliche Heilungsprozess umfasst die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Trauma auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. Diese drei Ebenen bilden unser Sein.

Viele Therapieverfahren schenken diesem Ansatz kaum Beachtung, sondern rücken eine der drei Ebenen in den Vordergrund:

  • Wird ein Trauma auf der körperlichen Ebene z.B. durch Körpertherapie, Atemtherapie o.ä. bearbeitet, werden im Körper durch das Trauma entstandenen Blockaden und die daraus entstandenen Körpersymptome im Idealfall gelöst.
  • Was jedoch bleibt, sind  blockierende Gedankenmuster, die jeder Traumapatient während seines Traumaerlebnisses gefasst und in sein Denken integriert hat. Liegt das Trauma in der Kindheit, sind solche Muster dem bewussten Denken entrückt und wirken im Unterbewusstsein  weiter. Diese Muster halten den Klienten in seinem Trauma gefangen, führen zum Wiederholen alter Verhaltensmuster, dem Feststecken in alten Denkstrukturen. Sie machen ihn unfrei und lassen alte Lebenssituationen wiederkehren.
  • Andersherum gilt, wenn nur an der Auflösung der Gedankenmuster und der inneren Überzeugungen – also auf der Ebene des Geistes und Verstandes- wie z.B. Psychoanalyse, Gesprächstherapie oder anderen kognitiven Verfahren gearbeitet wird, bleibt das Trauma im Bewusstsein des Körpers gespeichert. Werden traumatische Energien nicht auf der Körperebene, der molekularen Ebene sowie dem Zellbewusstsein gelöst, wird auch keine dauerhafte Lösung des Traumas erreicht.
  • Hinzu kommt, dass die dritte Ebene- die seelische – oftmals keinerlei Berücksichtigung im Therapieverlauf kassenärztlich anerkannter Therapieverfahren findet.

Wir sind Seelen, die im Irdischen in einem Körper inkarniert sind.
Unsere Seele hat eine Aufgabe für dieses Leben: Ihren Lebens- und Seelenplan.

Es ist aus meiner Sicht notwendig, diese 3. die seelische Seinsebene in die Traumaarbeit zu integrieren. Oft klärt sich dadurch die Frage: Warum ich?
In meinem Therapieprozess stellt die Vergebungsarbeit einen wichtigen Bestandteil im Heilungsprozess dar. Dies ist auf Seelenebene viel leichter vollziehbar, als im wahren Leben. Steht dem Vergeben im Irdischen doch oft ein mächtiges Ego im Weg.

Wir können den Teil, der uns einen tieferen Sinn in unserem Sein gibt – die Seele- in einer Traumabewältigung nicht einfach auslassen. Sie kann uns im Heilungsprozess ein guter Wegweiser und Begleiter sein und uns letztendlich zurückführen in ein erfülltes und zufriedenes Leben .

Auf diesem Weg begleite ich meine Klienten achtsam und liebevoll.