Maltherapie

Ist es nicht faszinierend wie selbstvergessen Kinder beim Malen sind?

Kinder malen

 

Die Umgebung tritt in den Hintergrund und oft scheint es, als seien sie mit ihren Werken in eine andere Welt gerückt. Da erscheinen grüne Elefanten, übergroße Figuren und klitzekleine Häuser. Die „Realität“ wird außer Gefecht gesetzt und eifrig drauf losgemalt.

und…

Sie malen ihre Welt- so wie sie sie wahrnehmen.

 

Jedes Bild eines Kindes zeigt was sich in seinem Inneren bewegt. Gefühle, Ängste, Wünsche, destruktives aus dem Umfeld und oft auch Hoffnung auf Änderung kann man in diesen Zeichnungen entdecken, verstehen lernen und ihnen so in Krisensituationen hilfreich die Hand reichen.

Kinder sprechen eine andere Symbolsprache als Erwachsene. Sie stellen ihre Welt anders dar. So ist der Prozess des Schaffens ebenso ein Hinweis auf ihre Persönlichkeit, wie ihre Erzählungen zu den fertigen Werken. Das Malen gibt ihnen die Möglichkeit nonverbal Dinge mitzuteilen, die verbal nicht geäußert werden können. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch, keine Bewertung oder Benotung – es darf sein, was ist. Diese Wertfreiheit ermöglicht Kindern sich zu öffnen und ihre inneren Welten preis zu geben.

Meine „Arbeit“ dabei ist es, das Bild und die Erzählungen des Kindes in Verbindung zu bringen mit der aktuellen Lebenssituation und im Malen mit ihm gemeinsam Lösungswege zu finden. Dabei ist es wichtig, dass ich als Begleiterin nicht das Bild deute, sondern dem Kind die Möglichkeit gebe mir seine Symbolsprache selbst mitzuteilen.

Kinder lieben es zu malen – es ist eine wunderschöne Möglichkeit sie in ihrem Sein und Werden zu bestärken und sie auf dem Weg zur Entfaltung ihres wahren Potentiales zu begleiten.

Die Elfen   ich  Waldfee

 

In meiner Praxis arbeite ich mit Kindern ausschließlich im Einzelsetting.
Die Bandbreite wann eine Maltherapie hilfreich sein kann ist unbegrenzt, seien es Ängste, innere Unsicherheit, Entwicklungsverzögerungen, die Trennung der Eltern oder andere traumatische Erlebnisse. Das Malen kann ein Ventil sein Erlebnisse zu verarbeiten, die verdrängt und ins Unbewusste verschoben werden.
So kombiniere ich in der Therapie mit Kindern verbale sowie das Malen als nonverbale Methode.